Schon als Kind baute ich in meinem Zimmer Grundrisse aus Lego, die ich einrichtete und mit Familien, Paaren, Singles oder Tieren „bezog“. Meine Spielfiguren lebten in diesen Räumen: Sie aßen, schliefen, lachten, stritten – und ich passte Grundrisse oder Möbel an, wenn sich ihre Anforderungen änderten. Ohne es zu wissen, beschäftigte ich mich damals schon mit den Kernelementen der Architekturpsychologie: der gebauten Umwelt und den Menschen in ihr.
Doch zwischen der spielenden Laura und der heutigen Architekturpsychologin liegen rund 30 Jahre, in denen meine Begeisterung für Räume und Menschen mal stärker, mal schwächer im Fokus stand.
Nach meinem Psychologiestudium folgten Schwerpunkte wie Jugendstrafrecht, Kriminologie und Rechtsextremismusprävention und eine berufliche Reise zwischen sozialer Arbeit und Wissenschaft. Dabei war ich stets von der Frage nach dem „Warum?“ und „Wie?“ geleitet – ein Wechselspiel zwischen Praxis und Theorie, das schließlich meinen Weg zur Architekturpsychologie ebnete.
In meiner Elternzeit wurde mir klar, dass beruflich etwas fehlte. Ich begann, Bücher, Tutorials und Weiterbildungen zu Themen wie Holzbearbeitung, Möbelfertigung und Inneneinrichtung zu erkunden – und war begeistert. Doch Zweifel kamen auf: Hatte ich das falsche Studium gewählt? Mit drei Kindern konnte ich doch nicht komplett neu anfangen. Gleichzeitig wusste ich, dass ich in meinen bisherigen Aufgaben nicht mehr glücklich werden würde.
Dann entdeckte ich die Wohn- und Architekturpsychologie – zunächst als weitere Weiterbildung, doch schnell erkannte ich darin die perfekte Verbindung meiner Interessen: Verstehen, wie Mensch und Raum zusammenwirken, und Räume gestalten, die guttun. Mein Ziel war klar: Von diesem unfassbaren Schatz, wirkungsvoll Räume wohltuend zu gestalten, sollen alle profitieren.
Heute arbeite ich als freiberufliche Wohn- und Architekturpsychologin. Neben der Beratung für Privatpersonen unterstütze ich Fachkräfte bei der Gestaltung ihrer Praxisräume und halte Vorträge sowie Workshops zu den vielfältigen Themen der Wohn- und Architekturpsychologie.
Mit fundiertem Wissen, einfühlsamem Umgang und ganzheitlichem Blick begleite ich Sie beim Verstehen und Gestalten Ihrer Räume.
Ich bin 14 Mal umgezogen, habe in drei Ländern und vier Städten gelebt – vom Plattenbau über Alt- und Neubau bis zum Einfamilienhaus. Inzwischen bin ich so lange im schönen Jena wie an keinem anderen Ort zuvor.
Veranstaltung, Publikation, Kindergeburtstag oder DIY-Projekt – ich plane gern und detailliert. Meine Planungsfreude sorgt gelegentlich für Augenrollen, aber am Ende sind alle dankbar für jemanden mit Plan.
Ich verliere mich gern in der Lösungsfindung. Unter der Dusche, beim Spaziergang, in schlaflosen Nächten – ich gebe mich selten mit der erstbesten Idee zufrieden und feile gern an meinen Lösungen. Bis mein Plan mich an die Umsetzung erinnert.
Gemeinsam mit meinem Mann und unseren drei Kindern lebe ich in Jena. Meine Familie hat einen besonders großen Platz in meinen Gedanken, Gefühlen und Terminkalender. Natürlich plane ich ständig neue Wohnlösungen für uns.
Dipl.-Psych. Laura Liebscher
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